TG 1 • Interview mit David Achsel

TG: Moin David, gib uns mal bitte ein paar Rahmendaten zu Dir. Was machst Du beruflich und in deiner Freizeit, wie alt bist Du, wo wohnst Du und hast Du einen Spitznamen?

Achsel: Ja, Moin erstmal auch von mir und danke, dass ihr mich so herzlich aufgenommen habt. Das offensichtliche zuerst:  Ich bin 28 Jahre alt und komme aus Göttingen, habe mein Lehramtsstudium beendet und im Sommer als Windsurf- und Kitesurf-Instructor eine schöne Zeit gehabt. Sonst verbringe ich meine Freizeit mit allem rund um Handball, ob als Spieler oder Schiedsrichter. Außerhalb des Sports nutze ich oft die Zeit mit meinen Freunden oder zocke einfach mal an der Konsole.

TG: Jetzt wird es etwas handballspezifischer. Als Linkshänder spielst Du höchstwahrscheinlich auf einer von zwei Positionen, welche ist es? Wie groß bist Du und was bringst Du auf die Waage?

Achsel: (lacht) In der Tat ist die Auswahl bei Linkshändern nicht so groß, und da ich nur 1,80 m bin, spiele ich auf rechts außen. Mit meinen 83 kg bringe ich aber auch ein bisschen Kampfgewicht mit, falls unsere Mittelleute mich mal an den Kreis schicken sollte.

TG: Als ich dich kennen gelernt habe, warens sogar ein paar Kilo weniger. Wie und in welchem Alter bist Du zum Handball gekommen?

Achsel: Ich habe mit 12 oder 13 Jahren in der C-Jugend angefangen. Damals hatte ich noch Tennis gespielt, aber mir hat ein Team gefehlt und so kam ich über Bekannte zum besten Sport der Welt.

TG: Du wirst wahrscheinlich schon immer auf RA gespielt haben oder hast Du auch mal im Rückraum gespielt?

Achsel: Ich bin wohl ein oder zweimal im Rückraum aufgetaucht, aber alle beteiligten kamen zu dem Entschluss, dass das nicht meine große Stärke ist. Mit anderen Worten, mein Trainer kam ganz schön in´s Schwitzen.

TG: Das werden wir uns lieber merken. Was bist Du für ein Spielertyp? Wo siehst Du persönlich Deine Stärken und wo besteht eventuell noch Verbesserungspotential?

Achsel: Ich stehe auf Angriffshandball, ob in der Deckung oder vorne. Ich hoffe, dass ich mit ein paar schönen Gegenstößen oder Positionswürfen die Mannschaft unterstützen kann. Ich habe mir das Training von Pascal und Seb angeschaut und war begeistert von den kleinen Details, die die beiden sehen und hoffe mich auch hier noch weiterentwickeln zu können.

TG: Wir nehmen dich beim Wort. Erzähl uns bitte von Deinem handballerischen Werdegang. Welche Erfahrungen hast Du bisher in deiner Karriere gemacht?

Achsel: In meiner Jungend hatte ich das große Glück in einer saugeilen Mannschaft zu spielen. Danach ging es zu den 1. Herren von Geismar, mit denen ich dann auch den Aufstieg in die Verbandsliga feiern durfte. Seitdem war mir klar, dass gutes Handballspiel nur über einen guten Teamgeist kommt.

TG: Und wie kam jetzt der Kontakt zur TG zu Stande und wie waren und sind Deine ersten Eindrücke von den Mündener Jungs?

Achsel: Eines Morgens hatte ich eine Nachricht von Jens Wiegräfe auf dem Handy. Er meinte, dass Münden noch einen Rechtsaußen bräuchte und ich muss zugeben, dass mir der Schritt von Geismar weg echt schwer gefallen ist. Aber die Jungs von Münden machten von Anfang an einen super Eindruck auf mich. An der Stelle möchte ich mich für die schöne Stadtrundführung beim Laufen bedanken…

TG: Bisher warst Du immer für deinen Heimatverein am Start, weshalb kommt nun der Schritt zur TG?

Achsel: Wie gesagt, es viel mir sehr schwer mich von Geismar zu trennen, weil ich dem Verein sehr dankbar bin für alles, was ich lernen durfte und für jede tolle Sekunde in der Halle mit den Fans. Aber ich hatte das Gefühl, dass ein Wechsel mir und meiner Entwicklung gut tun würde. Außerdem kenne ich die besondere Stimmung in der Mündener Halle und bin super gespannt, auf alles was da noch kommt!

TG: Wie sind Deine Ziele für die kommende Saison, sowohl individuell als auch für die Mannschaft?

Achsel: Ich möchte jede Sekunde auf dem Feld genießen. Das geht mit einem guten Team und einem sicheren Punktepolster am besten.

TG: Gibt es etwas, worauf Du Dich besonders in der kommenden Saison freust?

Achsel: Eigentlich nicht. Es ist eher das Gesamtpaket, auf das ich mich freue.

TG: Zum Abschluss haben wir noch ein paar Entweder-Oder-Fragen für Dich, gerne auch mit Begründung.

Abwehr oder Angriff?

Achsel: Immer Vollgas – also Angriff!

TG: Typ Gewaltwurf oder Typ technische Finesse?

Achsel: (lacht) Hätte ich einen Gewaltwurf, dann gerne den, aber mein Arm braucht wohl die Finesse…

TG: Kantersieg oder grade so ins Ziel gerettet?

Achsel: Geht beides? Ich finde, beide Siege machen emotional etwas ganz besonderes mit dir. Hauptsache am Ende haben wir die 2 Punkte!

TG: Emotional oder fokussiert?

Achsel: Eher fokussiert… Glaube ich.

TG: Sicherer Mittelfeldplatz oder Zittern bis zum Schluss bei Klassenerhalt oder Meisterschaft?

Achsel: Gegen eine Meisterschaft hätte ich natürlich nichts einzuwenden, aber realistisch wäre ein früh gesicherter Mittelfeldplatz super.

TG: Danke Dir David

 




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