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TG 1 • Münden unterliegt Rosdorf im Derby

Münden. Leider ist es nichts geworden mit der Revanche für die bittere Hinspielniederlage. In einem
Sehr robusten Spiel musste sich die TG mit 25:33 (12:15) letztendlich recht deutlich geschlagen geben. Viel mehr als die Niederlage schmerzt aber der verletzungsbedingte Ausfall von Matthias Linke und Kevin Knieps. Linke verletzte sich in der Abwehr, nachdem sich Rosdorfs Kreisläufer auf seine Weise Platz verschafft hatte und Kevin Knieps fiel den Rosdorfer Verteidigern zum Opfer, die beinahe schalten und walten konnten wie sie wollten.

Das erste Highlight des Abends ereignete sich noch vor dem Anwurf. Die Mündener Fans begrüßten ihr Team mit einem Meer aus blauen und weißen Pappen. Die Halle war blau-weiß, eine tolle Aktion, initiiert von den Trommlern der TG!

Die Rosdorfer verstanden es von Beginn an, den Spielfluss der TG zu unterbinden. Offensiv, aggressiv und häufig von hinten dran. Zu Beginn zeigten die Unparteiischen hierbei eine konsequente Linie und bestraften die Aktionen, die über das gesunde Maß hinaus gingen. Diese Linie konnte leider nicht gehalten werden, sodass mit zunehmender Spieldauer auch die Härte zunahm. Mannschaftsarzt Georg Fieseler musste so oft wie nie in dieser Saison aufs Feld und verletzte Spieler behandeln. Auch der ruhige Mediziner war erbost, dass der Spielweise (vier Spieler mit Schlägen ins Gesicht) kein Einhalt geboten wurde.
Die TG verstand es leider nicht, auf diesen Zug aufzuspringen und in der Defensive eine ebensolche Härte an den Tag zu legen. Oft zu passiv schlugen Würfe aus dem Rückraum im Gehäuse der Gastgeber ein.
Doch trotzdem erspielten sich die Jungs eine Reihe guter Möglichkeiten, scheiterten aber zu oft am Rosdorfer Schlussmann Julian Krüger. Der sah nur einmal wirklich schlecht aus als sein Gegenüber Alexander Klocke einen Abwurf direkt im Gästetor versenkte.
Nachdem Rosdorf zwischenzeitlich mit fünf Toren vorne lag kämpfte sich das Team der TG aber bis zur Pause auf 12:15 wieder ran.

In der zweiten Hälfte kam Münden einfach nicht mehr als auf drei Tore heran. Nachdem Knieps nur noch bedingt eingesetzt werden konnte und Linke nach einer Schädelprellung gar nicht auflaufen konnte, fehlte der TG auch der Druck im Rückraum. Ohne den nicht einsatzfähigen Thomas Eisenbach blieben nur Jan Ritz (spielte trotz Erkältung) und Jendrik Janotta als echte Rückraumspieler. Zum Ende hin merkte man den Jungs an, dass sie das gesamte Spiel über mit Vollgas auf dem Feld gerackert haben und unermüdlich immer wieder den Drang zum Rosdorfer Tor hatten. Die Gäste kamen am Ende des Spiels noch zu einigen einfachen Treffern, so dass der Vorsprung letztendlich acht Tore betrug.
Dass hier aber für Münden nichts zu holen war, kann man nicht sagen. Denn bei drei vergebenen Strafwürfen und mehreren 100%igen Chancen, die liegen gelassen wurden, war durchaus Potential für mehr TG-Treffer. 

Bei der abschließenden Trainerbefragung sorgte dann Rosdorfs Trainer Gernot Weiß mit seinen Äußerungen noch einmal für Pfiffe seitens der Zuschauer. In ungewohnter Art stellte sich der stets kritische Übungsleiter vor seine Mannschaft, machte ihr sogar ein Kompliment. Unversöhnlich verließ er dann die Befragung vorzeitig. 

Für die TG wird der Abschluss der Saison noch einmal hart. Beim nächsten Spiel in Lehrte hofft Frank Janotta darauf, Thomas Eisenbach wieder einsetzen zu können. Kevin Knieps ist frühestens zum letzten Heimspiel wieder einsatzfähig.

Die Jungs jedenfalls waren von der Aktion der Zuschauer begeistert und von der Stimmung ohnehin. Ein Spiel in voller Halle ist immer ein Genuss, so in jedem Spiel, das wäre fantastisch und ist jedes Mal ein extra Ansporn. (tg)


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