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TG Alle • Fieseler sucht neue Herausforderung

Münden. Zumeist wird beim Sport nur über die berichtet, die im Rampenlicht stehen. Die Spieler, die Trainer, gelegentlich auch über die Mächtigen, die im Hintergrund arbeiten. Aber nur all zu selten finden sich diejenigen im Mittelpunkt der Berichterstattung wieder, die mindestens genau so fleißig arbeiten, wie die Aktiven auf dem Feld.

Doch wenn es einen gibt, dem diese Ehre zu Teil werden sollte, dann unserem Mannschaftsarzt, Dr. med Georg Fieseler. Der Anlass ist für uns leider kein schöner. Denn Dr. Fieseler, "Schorsch" wie wir ihn liebevoll nennen, wird sich beruflich neu orientieren und einer orthopädisch/chirurgischen Praxis in Wuppertal anschließen und leitender Arzt in Chefarztgemeinschaft einer Orthopädischen Abteilung im Helios Klinikum Schwelm werden. Die Wuppertaler OGAM-Praxis umfasst ein Team von  5 Ärzten, die sich ganzheitlich um die orthopädischen Belange ihrer Patienten kümmern, aber in der auch jeder einen speziellen Part abdeckt. So wird sich Dr. Fieseler vorwiegend mit Sportverletzungen sowie der Schulter- und Kniegelenkschirurgie beschäftigen, Bereiche, der ihn für den Mündener Handball beinahe unverzichtbar gemacht hat. Dr. Fieseler handelt stets im Sinne der Sportler und der Vereine und besticht mit einem Übermaß an ehrenamtlichem Engagements, Professionalität und Offenheit.

Zehn Jahre lang hat er dann bis zu seinem Weggang Anfang des Jahres 2016 allen Spielerinnen und Spielern im Jugend- und Seniorenbereich zur Seite gestanden und die Knochen wieder gerade gerückt, wenn es sein musste. "Ein Beispiel an Einsatz, Engagement, Fachwissen und Persönlichkeit das seines gleichen sucht" nennt Kapitän Jann Rentsch die herausragenden

Eigenschaften des Arztes, der ihm sechs Jahre lang als Mannschaftsarzt zur Seite stand und zu dem sich darüber hinaus auch eine Freundschaft entwickelt hat.

Für Dr. Fieseler stellt sich die Anstellung in der Wuppertaler Praxis als neue berufliche Herausforderung dar. Zudem stellt die Arbeit im Team eine Entlastung für ihn selbst dar, hatte er doch in den letzten Jahren fast ausschließlich ärztlich allein seine Praxis geführt. Für seine Zeit neben dem Beruf möchte er sich gerne auch weiterhin im Leistungssport als betreuender Arzt ehrenamtlich betätigen.

Wir bedanken uns schon jetzt für die vielen Stunden, die er mit den Spielern verbracht hat, auf und neben dem Spielfeld. Ein unbezahlbarer Dienst, den er dort für den Sport in unserer Stadt geleistet hat und der uns stets in bester Erinnerung bleiben wird. Vielleicht zieht es ihn ja auch nicht endgültig ins Ruhrgebiet, so dass wir vielleicht auf eine Rückkehr hoffen können.(tg)


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