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TG 1 • Eichen trotzen TG-Sturm

Münden. Es war dann doch mehr nur ein Lüftchen, das den Eichen da entgegen wehte. Nichts im Mündener Spiel war mehr zu sehen von den Leistungen aus der Vorwoche. Wurden die Abschlüsse noch vor Wochenfrist geduldig herausgespielt wurden am Samstag Abend zu viele nur halb gare Chancen wahrgenommen, die nicht den Weg ins Tor der Gäste fanden.

Vielleicht war es auch ein wenig die Nervosität des ersten Heimspiels, bei dem sich alle Spieler dem eigenen Publikum besonders gut zeigen wollten und übereifrig im Angriff agierten, dass Geduld nicht zu den großen Stärken des TG-Spiels gehörte.
Damit ist allerdings nicht die mangelnde Kommunikation in der Abwehr zu begründen. Gut vorbereitet hatte Frank Janotta seine Schützlinge auf jeden Fall. Die Gäste konnten mit keinen Überraschungen aufwarten, doch ihr althergebrachtes Spiel, vorzugsweise über die körperlich starken Kreisläufer, führte immer wieder zum Erfolg. Und wenn es nicht die Kreisläufer selbst waren, so konnten diese die Abwehrspieler so gut beschäftigen, dass der Rückraum immer wieder die Räume für gute 1:1 - Situationen hatte oder die Distanzschützen sogar frei durch die Zwischenräume gehen konnten.

Unerklärlich auch die hoch verlorenen Überzahlsituationen. Hieraus konnte die TG überhaupt kein Kapital schlagen. Nur 6:5 Tore erzielte die TG mit einem Mann mehr auf dem Feld. Und das bei achtmaliger Überzahl.
Bereits beim Stand von 5:5 hatten die Jungs schon so viele Chancen vergeben, das es gut und gerne 10:5 hätte stehen können.
Doch so kämpften und quälten sich beide Teams durch die erste Hälfte und spielten nach 30 Minuten und etlichen technischen Fehlern auf beiden Seiten ein 11:11 heraus.

Den ersten Anwurf in Durchgang zwei hatte die TG, und netzte ein. Nachdem das Spiel also wieder bei Null los ging, legte die TG erstmal vor. Doch absetzen konnte sich die Janotta-Sieben nicht. Die sehr ruppig zu Werke gehenden Gäste aus dem Landkreis Hildesheim nahmen sich in der Abwehr die Mündener Angreifern immer wieder herzhaft zur Brust, nicht selten war eine Unterbrechung des Spiels notwendig. Trotz dieser Pausen wurde im TG-Angriff zu sehr Standhandball gespielt. Immer wieder mussten Einzelaktionen herhalten um erfolgreich zu sein. Mit viel Bewegung im Rückraum war die TG stets erfolgreich, doch zu inkonsequent wurde die Dingelber Deckung in Bewegung gebracht.

So war es dann am Ende ein leistungsgerechtes Unentschieden bei dem man viel darüber sinnieren kann, ob es nun ein gewonnener oder ein verlorener Punkt ist. Vom Spielverlauf betrachtet ist es für die TG am Ende sicherlich ein Punktgewinn. Betrachtet man aber das, was die Jungs an Potential noch nicht auf die Platte gebracht haben, muss man von einem Punktverlust reden.
Betrachtet man nun das Positive aus dem Spiel bleibt unterm Strich stehen, dass nach zwei Spielen noch keine Niederlage zu verbuchen ist.

Zudem war ein sehr guter Zuschauerzuspruch zu verzeichnen gewesen. Die Mündener waren neugierig, das Oberliga-Team in heimischer Halle aufspielen zu sehen. Es war bei Weitem nicht alles Gold, was glänzte, doch jeder konnte sehen, dass sich die Jungs trotz der geschehenen Fehler nicht aufgegeben sondern immer weiter gegenseitig aufgebaut haben. Der Zusammenhalt im Team stimmt und der Zusammenhalt von Fans zu Mannschaft war auch spitze!

Den Gewinnern der Dauerkarten möchten wir an dieser Stelle noch einmal herzlich gratulieren. Wir hoffen, ihr nutzt die Karten fleißig und bringt viele Freunde mit in die Halle.

Zu den Verletzungen von Manuel Evora und Jan Ritz gibt es eine erste wenig erfreuliche Diagnose. Manuel hat sich vermutlich eine Verletzung im Schultereckgelenk zugezogen und wird einige Zeit ausfallen. Bei Ritzi scheint es sich lediglich um eineZerrung zu handeln, die bis zum kommenden Wochenende beim Auswärtsspiel in Schaumburg ausgeheilt sein dürfte.
Beiden natürlich eine gute und schnelle Besserung! (tg)

TG Münden: Klocke, Eilers - Evora 2/1, Ritz 1, Mendisch 6, Eisenbach 4, Grmbow 5, Backs 2, Michalke, J. Janotta 2, Spangenberg, Rentsch 1

TV Eiche Dingelbe: Schmidt - Wolff 2, J. Strube 5, Salsch, K. Strube 2, S. Froböse 4/1, H. Froböse 2, Muscheiko 1, Wächter 2, Fiehe 1, Blotor 4, Burgdorf


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