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TG 1 • Viele Aufreger prägten Jahresauftakt

Münden. Es war einer dieser Tage, an dem man sich hätte sagen können: Wäre ich doch gar nicht erst aufgestanden. Denn mit 27:30 (17:18) wollten die Jungs nicht verlieren. Sie hatten sich viel vorgenommen, um positiv ins neue Jahr zu starten. Doch eine Abschlussschwäche Mitte des ersten Durchgangs und viele Zeitstrafen gegen sie in die zweiten Halbzeit brachten sie um den verdienten Lohn ihres 60-minütigen Kampfes.

Die TG fand gut ins Spiel und hatte keine sonderlichen Probleme zu Torerfolgen zu kommen. Allerdings stand die Abwehr zu Beginn nicht so kompakt, wie sie es vor allem gegen den robusten Kreisläufer der Gäste, dem man durchaus mehr Standfestigkeit hätte zutrauen können, hätten tun müssen. Doch der häufig auf dem Boden liegende Koloss am Kreis zog für jede Aktion wenigstens einen Freiwurf, wenn nicht sogar einen Strafwurf, von denen Daniel Voß im Laufe des Spiel sogar noch zwei entschärfen konnte.

Allerdings war das Mündener Angriffspiel Mitte der ersten Halbzeit nicht passig, die Spieler suchten zu früh den Abschluss oder warfen aus halbgaren Gelegenheiten. Die SG Börde konnte sich auf 8:5 absetzen. Zeit für Markus Piszczan, die Auszeit zu nehmen. Klare Worte brachten den Erfolg, in der Folge stand es 10:9 für die Jungs. Ein starker Lauf, dem dann die Gäste aber wieder Einhalt geboten und ihrerseits zurück in die Spur fanden. Bis zum Pausenpfiff ging das Spiel hin und her und letztendlich nahmen die Grün-schwarzen einen Ein-Tore-Vorsprung mit aus der ersten Hälfte.

Die SG war es auch, die besser wieder ins Spiel startete und nach kurzer Zeit mit drei Toren in Führung lag. Es dauerte lange, ehe die TG den Ausgleich und kurz darauf sogar die Führung erzielen konnte. Die Jungs spielten leidenschaftlich und gaben alles. Nach einem Tempogegenstoß von Daniel Lieberknecht, bei dem der Rechtsaußen von einem Gegenspieler rüde von der Seite attackiert wurde und folgerichtig die Rote Karte gegen den Spieler der SG Börde gezogen wurde, erhielt die Mündener Bank eine Zeitstrafe. Die Begründung: unsportliches Verhalten. Verständnislosigkeit auf der Bank und auf der Tribüne. Doch die Maßnahme der Unparteiischen wurde kommentarlos akzeptiert und fortan spielten fünf gegen fünf. Es dauerte nicht lange bis zum größten Aufreger des Spiels, als wiederum die Mündener Bank bestraft wurde und Schiedsrichter Ede den roten Karton in Richtung des Trainers zeigte. Begründung: Fehlanzeige! Wieder musste ein Feldspieler vom Parkett. Und von da an bekam die TG bei einer Ein-Tor-Führung kein Bein mehr an den Boden. Niklas Bolse erhielt nach dem Zweikampf gegen einen mit dem Kopf auf Hüfthöhe herannahenden Gegenspieler eine Zeitstrafe. Begründung: Wegen der Gerechtigkeit.  Ein Tor von Jendrik Janotta nach erfolgreichem Eins gegen Eins wurde abgepfiffen (Schritte). Ein Tor von Christian Grambow wurde abgepfiffen (Stürmerfoul). Zudem erhielt der Shooter eine Zeitstrafe beim Zurücklaufen (Meckern). Als ob das nicht schon genug gewesen wäre, erhielt auch Georg Mendisch zweieinhalb Minuten vor dem Ende noch eine Zeitstrafe, nachdem er den spektakulär gefallenenen Kreisläufer der Gäste regelgerecht geschoben hatte.

Ein gelungenes Debüt gab TG-Neuzugang Ivan Stajic, der mit einfachen Toren aus dem Rückraum immer wieder seine Mannschaft im Spiel hielt. Manchmal merkte man dem erfahrenen Rückraumspieler zwar an, dass er zu viel wollte, doch die Einstellung Stajics stimmt 100% mit der des Teams überein. Er wird auch gemerkt haben, dass er nicht die gesamte Verantwortung übernehmen muss, wenn Christian Grambow in Einzeldeckung genommen wird und in den kommenden Spielen werden die Mündener Fans sicherlich noch viel Freude an dem 2,05m-Mann haben.

Die Mündener Anhänger werden sich an dieses Spiel sicherlich noch lange Zeit erinnern. Hoffentlich überwiegen dabei die Erinnerungen an die ansprechende Leistung ihrer Jungs, die auf dem Parkett ganz objektiv eine bessere Leistung brachten als die Gäste, aber nicht immer für ihre Leistung auch entsprechend belohnt wurden. Wenn man zu Hause schon zwei Klassen besser spielen muss als der Gegner, wird es natürlich für jedes Team schwer, zu punkten. Somit bleibt zu hoffen, dass unser tolles Publikum uns auch weiterhin so unterstützt, vor allem in den nächsten beiden Spielen brauchen wir ein volles Haus gegen die direkten Konkurrenten aus Soltau und Alfeld.(tg)

TG: Voß, Gerland - Hohmann 3, Stajic 4, Prinz 1, Mendisch 5, Bolse, Grambow 5/1, Endig 1, Michalke 1, Backs 1, Janotta 3, Rentsch, Lieberknecht 3


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